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Gefäßmedizin

Durchblutungsstörung der Beine in Coburg – Fachärztliche Abklärung

Durchblutungsstörung der Beine in Coburg abklären: Dr. Andrei Nistor, Facharzt für Gefäßchirurgie, med.aesthetic. Fachärztliche Diagnostik. Termin buchen.

Kribbeln, Taubheitsgefühl, Kälte in den Füßen oder Schmerzen beim längeren Gehen, die nachlassen, wenn man stehen bleibt - diese Beschwerden werden von vielen Menschen zunächst auf allgemeine Erschöpfung oder auf das Alter geschoben. Doch hinter diesen Symptomen kann eine arterielle Durchblutungsstörung der Beine stehen, die fachärztlich abgeklärt werden sollte, um Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können. Arteriosklerose, also die Ablagerung von Plaques in den Gefäßwänden, ist die häufigste Ursache - ein schleichender Prozess, der sich über Jahre entwickelt und dessen frühe Stadien gut behandelbar sind. In der Praxis med.aesthetic in Coburg bietet Dr. Andrei Nistor, Facharzt für Gefäßchirurgie, eine umfassende Diagnostik der arteriellen und venösen Durchblutung der Beine mit modernen Ultraschallverfahren an. Dabei wird nicht nur festgestellt, ob eine Durchblutungsstörung vorliegt, sondern auch wie ausgeprägt sie ist, in welchem Gefäßabschnitt sie sitzt und welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Die Abklärung erfolgt ohne Strahlenbelastung, nicht-invasiv und in der Regel in einer einzigen Sitzung. Patienten aus Coburg, Kronach, Bad Rodach und Sonneberg sind herzlich willkommen.

Das Leistungsspektrum umfasst

Wie sich Durchblutungsstörungen der Beine äußern

Das charakteristischste Symptom der arteriellen Durchblutungsstörung (pAVK) ist das Claudicatio-Syndrom – die „Schaufensterkrankheit": Nach einer bestimmten Gehstrecke setzen Muskelschmerzen ein, meist in Wade oder Oberschenkel, die nach kurzem Stehen nachlassen. Im Frühstadium bleibt es bei dieser Belastungsgrenze; im Fortschreiten treten Schmerzen in Ruhe (besonders nachts), Kältegefühl und Blässe der Füße auf, im Spätstadium offene Wunden, die nicht heilen.

Doch nicht jedes schwere Bein ist auch eine pAVK: Auch venöse Ursachen, Nervenerkrankungen oder Wirbelsäulenprobleme können ähnliche Beschwerden machen. Genau deshalb braucht es die gezielte Diagnostik – Raten ist hier gefährlich.

Warum Durchblutungsstörungen immer ein Ganzkörper-Signal sind

Wer Engstellen in den Beinarterien hat, bei dem ist die Arteriosklerose ein Systemproblem: Herzkranzgefäße und Halsschlagadern sind statistisch deutlich häufiger mitbetroffen. Die pAVK-Diagnose ist daher nie nur eine Bein-Angelegenheit – sie ist ein Frühwarnsystem und die Chance, Herzinfarkt und Schlaganfall-Risikoiken rechtzeitig zu senken. In unserer Sprechstunde erhalten Sie deshalb neben der Beindiagnostik immer auch ein kardiovaskuläres Risikoprofil.

Die Diagnostik: schnell, schmerzfrei, belastbar

Der Weg beginnt mit Anamnese und klinischer Untersuchung (Pulse, Haut, Beschwerdemuster), dann folgt die schmerzfreie ABI-Messung und die Duplexsonographie der Beingefäße – zusammen etwa 30 Minuten, ohne Vorbereitung. Sie erhalten Ihr Ergebnis direkt im Anschluss mit klarer Einordnung: Wie weit ist die Durchblutung eingeschränkt, wo sitzt die Engstelle, was ist der nächste sinnvolle Schritt.

Was Sie selbst beeinflussen können

Wann es ein Notfall wird

Ein plötzlicher, kompletter Gefäßverschluss (akute Ischämie) kündigt sich an mit plötzlich starken Schmerzen, Taubheit, Kälte und Blässe eines Beins bis hin zur Bewegungsunfähigkeit – hier zählt jede Minute, sofort die 112. Auch eine neu aufgetretene, schmerzlose Wunde am Fuß bei bekannter pAVK gehört zeitnah abgeklärt.

Häufige Fragen zur Durchblutungsstörung

Meine Beschwerden kommen beim Bergaufgehen – ist das normal?

Alterungsbedingt ist Belastungsabhängigkeit oft, aber wenn sie neu auftritt oder zunimmt, lohnt sich eine Messung: Die ABI-Untersuchung kostet wenig Zeit und schafft Klarheit für Jahre.

Kann eine pAVK wieder verschwinden?

Vollständig rückgängig ist eine Engstelle selten – aber das Fortschreiten lässt sich bremsen, und der Körper baut unter Training und Risikooptimierung Umgehungskreisläufe auf, die die Beschwerden deutlich verbessern können.

Weiterführende Informationen

Passend dazu: Gefäßcheck, Halsschlagader-Ultraschall, Gefäßmedizin und der Venenarzt-Termin.

Die Schaufensterkrankheit: Warum Betroffene stehen bleiben

Ein typisches Muster der arteriellen Durchblutungsstörung trägt den volkstümlichen Namen „Schaufensterkrankheit": Gehen schmerzt nach einer bestimmten Strecke – Stehen macht den Schmerz besser, also bleibt man stehen, scheinbar vor einem Schaufenster. Dahinter steckt einfache Physiologie: In Bewegung brauchen die Beinmuskeln mehr Sauerstoff, den verengte Arterien nicht liefern; im Stehen sinkt der Bedarf, der Schmerz klingt ab. Medizinisch ist diese Gehstrecke ein Messwert – und oft der früheste Hinweis auf eine systemische Arteriosklerose, die genauso Herz und Hirn betrifft. Deshalb nehmen wir sie ernst, auch wenn sie „nur" beim Spazieren stört: Die (modifizierte) Frage nach der schmerzfreien Gehstrecke gehört zu jedem Erstgespräch, und ihre Veränderung über Monate sagt mehr als jede einzelne Messung. Wer seine Strecke kennt, erkennt Verschlechterung früh – und Verschlechterung ist das Signal für konsequente Therapie statt weiterem Zuwarten.

Dr. med. Andrei Nistor – Facharzt für Gefäßchirurgie & Laserzentrum

Behandelnder Arzt an der Praxis med.aesthetic Coburg

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