Gynäkologie
Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit – mit den richtigen Untersuchungen können Mutter und Kind optimal begleitet werden.
Wir begleiten Sie von der Schwangerschaftsbestätigung über alle Vorsorgeuntersuchungen bis zur Geburtsvorbereitung. Dabei nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen, Ängste und Wünsche. Jede Schwangerschaft ist einzigartig – und wir behandeln sie auch so.
Bei auffälligen Befunden koordinieren wir umgehend die weitere Diagnostik und Betreuung. Wir arbeiten eng mit Perinatologen, Spezialisten und Geburtskliniken zusammen, damit Sie jederzeit in den besten Händen sind.
Persönliche Beratung: Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin – wir behandeln Ihre Anfrage vertraulich.
JETZT TERMIN BUCHEN →Schwangerschaftsvorsorge ist bei uns ein Konzept, keine Terminkette. Was das konkret bedeutet: großzügigere Terminfenster, in denen Ihre Fragen Raum haben; Ultraschall in jedem Termin – nicht nur zu den festgelegten Screening-Zeitpunkten; die kontinuierliche Begleitung durch eine Ärztin, die Ihre Historie kennt; und die Integration der Themen, die in der Schwangerschaft oft unter den Tisch fallen: Beckenboden, Eisenwerte, Geburtsangst, Rückbildung. Zusätzlich arbeiten wir bei Auffälligkeiten eng mit den Coburger Kliniken zusammen – Sie haben dann weiterhin Ihre bekannte Ansprechpartnerin und keinen Bruch in der Betreuung.
Was wenige einplanen: Die Wochen nach der Geburt sind medizinisch eine eigene Phase – hormoneller Umbruch, Wundheilung, Stillstart, Schlafmangel. Wir bereiten sie strukturiert vor: das Gespräch über Geburtsfolgen und Beckenbodengesundheit, die realistische Planung für Stillzeit und Rückbildung, die Klärung, welche Beschwerden normal sind und welche ein Grund zum Anruf sind. Und: Spätestens beim Thema Rückbildung lohnt der Blick auf die Vorsorge nach der Schwangerschaft – der eigene Körper steht nach der Geburt oft hinten an, und genau das planen wir gemeinsam um.
Kann ich bei Risikoschwangerschaften bei Ihnen bleiben?
In den meisten Fällen ja – wir begleiten weiter und vernetzen mit den spezialisierten Zentren. Die Abstimmung, wer wann was übernimmt, passiert transparent und gemeinsam mit Ihnen.
Was passiert nach der Geburt?
Die Nachsorge und Rückbildungsbegleitung schließt sich an – inklusive Stillberatung, Zyklus-Rückkehr-Check und dem Thema Empfängnisverhütung nach der Geburt, das gern vergessen wird.
Passend dazu: unsere Kinderwunsch-Begleitung und der Weg dorthin.
Zur Orientierung der typische Ablauf: Erst-Trimester-Screening (ca. 11–14 Wochen) mit Ultraschall, Nackenfaltenmessung und Laborkontrolle. Organ-Screening (ca. 20 Wochen) – die ausführliche Ultraschall-Untersuchung der Anatomie. Glukose-Test (24–28 Wochen) zur Früherkennung des Schwangerschaftsdiabetes. Regelmäßige Kontrollen – Blutdruck, Urin, Kindswachstum, Lage – in immer kürzeren Abständen bis zur Geburt. Dazu die freiwilligen Ergänzungen je nach Situation: NIPT (Bluttest auf Chromosomenbesonderheiten), Toxoplasmose- und CMV-Status, Schilddrüsenkontrolle. Was bei Ihnen sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch – inklusive dessen, was Sie bewusst nicht möchten. Auch das gehört zu guter Begleitung: die informierte Entscheidung statt der Dauer-Vorsorge-Automatik.
Nach der Geburt: die gynäkologische Vorsorge; für die Zeit danach: Hormonbalance – der Körper braucht nach der Schwangerschaft oft Monate für sein neues Gleichgewicht.
Rund um Schwangerschaft kursieren verlässlich dieselben Mythen – die drei wichtigsten, ehrlich aufgeklärt: „Ich muss für zwei essen." Nein – der Mehrbedarf liegt bei etwa 250–300 Kalorien täglich, ab dem zweiten Drittel; Qualität schlägt Menge. „Rohkost und Fisch sind tabu." Nicht pauschal: Hochwertiger Fisch mit niedrigem Quecksilbergehalt (Lachs, Forelle) ist ausdrücklich erwünscht – nur roher Fisch, rohes Fleisch und Weichkäse aus Rohmilch bleiben weg. „Sport ist jetzt gefährlich." Das Gegenteil ist belegt: Moderate Bewegung senkt das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie und übermäßige Gewichtszunahme – angepasst an Ihre Ausgangsfitness und nach Absprache.
Wichtiger als jede Regel ist die ehrliche Einordnung: Nikotin und Alkohol haben in der Schwangerschaft keinen Platz – dafür ist die Datenlage eindeutig. Koffein in Maßen (bis ca. 200 mg täglich, ein bis zwei Tassen) ist nach aktueller Lage unproblematisch. Was Ihre individuelle Situation betrifft (Vorerkrankungen, Medikamente, Beruf mit Belastungen): all das klären wir im Erstgespräch, bevor es zum Problem wird.
Jetzt buchen
med.aesthetic Coburg · Ketschengasse 22–24 · 96450 Coburg